BasenbadEntspannendes Basenbad – Das BaBePo-Programm für Deine Badewanne

Dass ein warmes Bad schön entspannt und den Alltagsstress lindern kann, hast Du sicherlich schon gehört oder auch schon selbst erlebt. Doch das Baden in einem basischen Wasser kann noch viel mehr, als den stressigen Alltag vertreiben! Am Ende dieses Beitrags findest du auch eine zusammengefasste Kurzanleitung für Dein Basenbad!

 

Was ist das Ziel eines Basenbades?

Das Ziel von einem Basenbad geht weit über ein entspannendes Wellnessbad hinaus. Durch das Baden in dem basischen Wasser wird die Säure-Basen-Balance der Haut angestrebt, wobei der Säurehaushalt der Haut sanft beeinflusst werden soll. Das Ziel des Basenbades ist es, das saure Milieu der Haut, mithilfe der Badeosmose, zu neutralisieren. Das basische Wasser reinigt die Haut und soll den pH-Wert der Haut sanft anheben. Besonders durch regelmäßigen Massagen während des Basenbades wird das Bindegewebe angeregt. Nach dem Bad wirkt die Haut frischer und auch Du wirst Dich, nach dieser Wellnesseinheit, erholter fühlen.

 

Was ist die Badeosmose?

Für die Badeosmose braucht es bestimmte Voraussetzungen. Eine davon ist der pH-Wert des basischen Wassers, welcher 8,2-9,5 betragen sollte1. Im Gegensatz zum basischen pH-Wert des Basenbades beträgt der Wert der Haut meist ca. 5,5. Dieser Wert liegt eher im sauren Bereich. Anhand dieser Werte lässt sich das Konzentrationsgefälle, welches eine wichtige Voraussetzung für die Osmose ist, sehr schön erkennen. Dieses muss unbedingt vorhanden sein, denn nur so können die Säuren und Basen mithilfe der Diffusion während des Basenbades durch die Haut, welche hier als semipermeable Membran bezeichnet wird.

Die Badeosmose wird auch als das Gesetz des Ausgleichs bezeichnet, denn Säuren und Basen sind immer bestrebt sich gegenseitig zu neutralisieren. Dieses Prinzip macht sich das Basenbad zunutze, um den pH-Wert der Haut sanft anzuheben. Die Säuren und Basen neutralisieren sich im Badewasser zu Salzen2, welche nach dem Basenbad am Boden der Wanne zu finden sind. Wichtig ist bei der Badeosmose auch, dass dieser Ausgleich des Säure-Basen-Haushalts erst nach ca. 45 Minuten beginnt3. Besonders bei der Dauer des Basenbades ist das zu beachten.

 

Der BaBePo-Effekt des Basenbades

Natürlich hat ein Basenbad auch einen positiven Effekt auf Dein Bauch-Beine-Po-Programm. Diese Wirkung wird durch anregende Massagen während des Bades erzielt. Während Du Dich in der Badewanne entspannst, solltest Du Deinen Körper alle 15 Minuten mit einem Massagehandschuh oder einer geeigneten Badebürste massieren und abrubbeln. Durch die Bewegungen wird das Bindegewebe zur Durchblutung angeregt.
Das Massieren während des basischen Badens ist zudem sehr gut zur Unterstützung der Badeosmose. Hierdurch sollen Säuren besser aus der Haut ausgeleitet werden4. Auch abgestorbene Hautpartikel und -schüppchen werden abgetragen, wodurch das Hautbild nach dem Basenbad glatter und erfrischter erscheinen kann5.

Unser Tipp: Ergänze solch eine Badeeinheit durch gezielte und regelmäßige BaBePo Übungen wie beispielsweise Squats, die dazu führen können, deine BaBePo Zone zu formen.

 

Was ist die optimale Temperatur für ein Basenbad?

Die Temperatur des Basenbades sollte laut Fachliteratur ca. bei Körpertemperatur liegen6. Die meisten Anwender baden daher bei einer Temperatur von 35-38° Celsius. Wichtig ist nur, dass das Badewasser nicht zu kalt ist, damit Du Dich nicht unterkühlst. Aus diesem Grunde sollte die Temperatur des basischen Badewassers immer konstant bleiben und niemals zu kalt werden. Da man eine längere Zeit im basischen Wasser liegt, sollte, wenn die Temperatur sinkt, unbedingt warmes Wasser nachgegeben werden. Bitte beachte, dass beim Nachlassen des Wassers der pH-Wert sinkt, daher sollte der Wert danach gemessen werden und entsprechende mengen Basenpulver nachgegeben werden.

 

Die optimale Dauer eines Basenbades

Es ist wichtig, dass Du für Dein Basenbad viel Zeit einplanst, damit Du später nicht in Stress kommst. Da die Badeosmose erst nach ca. 45 Minuten anfängt zu arbeiten1 sollte das Bad mindestens 45 – 60 Minuten dauern. Für Dein erstes Basenbad empfehlen wir dir diese Zeit auch nicht extrem zu überschreiten, jedoch kann und sollte die Badedauer nach einigen Basenbädern erhöht werden. Die Abstände zwischen den Basenbädern sollten dabei nicht zu groß sein. Generell gilt: Je länger das Basenbad, desto mehr Säuren können ausgeleitet werden7. Allerdings empfehlen wir nicht länger als 4 – 5 Stunden.

Aufgrund der langen Badedauer ist es auch sehr wichtig, dass Du Dir etwas für die Unterhaltung bereitlegst. Ein Tablett mit Spielen und Filmen oder ein gutes Buch können Dir optimal helfen die Zeit in der Badewanne zu verbringen. Um genügend Platz für alle Unterhaltungsutensilien zu haben, eignet sich ein Badewannentablett bzw. eine Badewannenablage. Auf einem Badewannenbrett finden Tablets, Deko und Bücher ganz bequem Platz. Es ist auch wichtig, dass Du während des Bades viel trinkst. Am Besten eignen sich Mineralwasser oder ungesüßter Kräutertee. Gerne kannst Du Dir auch einige gesunde Snacks mit in die Wanne nehmen. Frisches Obst und Gemüse sind sehr gesund und erfrischend.

 

Kurzanleitung für Dein Basenbad – Damit Du direkt durchstarten kannst!

  1. Sorge für eine angenehme Raumtemperatur, damit Du während und nach dem Bad nicht frierst.
  2. Lege Dir etwas zu Unterhaltung zurecht. Tablett oder Buch können die Zeit in der Badewanne optimal vertreiben.
  3. Stelle Dir auch etwas zu trinken bereit. Mineralwasser oder ungesüßter Tee sind hier die beste Wahl.
  4. Lasse das Badewasser ein. Dieses sollte eine Temperatur von 35 – 38° Celsius betragen.
  5. Gebe das Basenpulver in das Badewasser und messe den pH-Wert, um sicherzugehen, dass der pH-Wert von 8,2-9,5 eingehalten wird.
  6. Nun kannst Du Dich in das basische Wasser legen und entspannen!
  7. Du solltest deinen Körper alle 15 Minuten mit einem Massagehandschuh oder einer Badebürste massieren und abrubbeln.
  8. Viel trinken!
  9. Halte die Wassertemperatur konstant. Lasse, wenn du frierst, warmes Wasser nachlaufen. Bedenke aber, dass dadurch neues Basenpulver nachgegeben werden muss.
  10. Nach dem Baden kannst Du Deinen Körper einfach mit einem Handtuch abtupfen und Dich am besten noch einige Minuten ruhig hinsetzen oder legen.


1Dr. med. Michael Worlitschek: Praxis des Säure-Basen-Haushalts: Grundlagen und Therapie. Karl. F. Haug Verlag 2008, S. 108. Und Kurt Tepperwein (Heilpraktiker): Jungbrunnen Entsäuerung: Wohlbefinden rundum durch ein harmonisches Säure-Basen-Verhältnis. Arkana Verlag München 2001, 19. Auflage, S. 48. Und Susanne Großmann: Der basische Mensch Zurück zum natürlichen Ursprung der Gesundheit: Ein Anwenderbuch für die Praxis. CreateSpace Independent Publishing Platform 2014, S. 69.
2Andreas Campobasso: Stopp! Die Umkehr des Alterungsprozesses. Arkana Verlag München 2008 9. Auflage, S. 289.
3Susanne Großmann (Heilpraktikerin): Der basische Mensch Zurück zum natürlichen Ursprung der Gesundheit: Ein Anwenderbuch für die Praxis. CreateSpace Independent Publishing Platform 2014, S. 68. und Sonja Alkaline: Basisch Baden im Jungbrunnen: Schönheit und Gesundheit erhalten und wiedererlangen durch Badeosmose und Säure-Basen-Praxis. DGBL 3. Auflage 2015, S. 29.
4Barbara Heiner: Detox Ganzheitlich entgiften: Von Mini-Kur bis 2-Wochen-Programm. BLV Buchverlag München 2015, S.
5Andrea Hofmann: Basisches Baden – Gesund durch Entsäuerung. Verlag Andrea Hofmann 1. Auflage 2013, S. 69.
6Dr. med. Michael Worlitschek: Praxis des Säure-Basen-Haushalts: Grundlagen und Therapie. Karl. F. Haug Verlag 2008, S. 108.
7Andreas Campobasso: Stopp! Die Umkehr des Alterungsprozesses. Arkana Verlag München 2008 9. Auflage, S. 289.

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